Am 9. November des abgelaufenen Jahres war es soweit: Das Wahrzeichen Peischings, das geliebte „hässliche Entlein“ wurde dem Erdboden gleich gemacht. Der 110 Meter hohe Schlot des EVN-Kraftwerks wehrte sich aber lange – gerade so, als wollte er verzweifelt versuchen, seinen Peischingern um jeden Preis doch erhalten zu bleiben.
Es hatten sich mehrere hundert Menschen rund um das Kraftwerks-Areal eingefunden, um dem Schauspiel beizuwohnen. Sogar der ORF war gekommen, um die spektakulären Bilder (siehe Video oben) einzufangen. Dabei mussten alle Anwesenden aber eine Menge Geduld aufbringen. Angekündigt war der Fall des Schlots bereits für 10:30 Uhr gewesen, doch Peischings Wahrzeichen setze sich zur Wehr.

Es hatten sich mehrere hundert Menschen rund um das Kraftwerks-Areal eingefunden, um dem Schauspiel beizuwohnen. Sogar der ORF war gekommen, um die spektakulären Bilder (siehe Video oben) einzufangen. Dabei mussten alle Anwesenden aber eine Menge Geduld aufbringen. Angekündigt war der Fall des Schlots bereits für 10:30 Uhr gewesen, doch Peischings Wahrzeichen setze sich zur Wehr.
Derzeit laufen vor Ort die letzten Abrissarbeiten. Auch das letzte Überbleibsel des Kraftwerks, die zum Umspannwerk hin gewandte Außenwand der Turbinenhalle, wird also bald Geschichte sein.

Beim Abriss legt die EVN ein großes Augenmerk auf Nachhaltigkeit. Die Materialien werden so weit wie irgend möglich recycelt. Laut Angaben des Energieversorgers werden rund 90 Prozent des Baus einer Wiederverwertung zugeführt. Wie bereits bisher, wird das Areal auch in Zukunft als Holzlagerplatz für die Biomasse-Heizwerke der EVN genutzt. Die Maßnahme ist ein Teil der EVN-Strategie, mit der eine Reduktion der Treibhausgase von etwa 60 Prozent bis 2034 erreicht werden soll.
