Peisching von A bis Z: Willkommen im digitalen Gedächtnis von Peisching!
Die Dorfgemeinschaft Peisching sammelt in diesem Wiki alles, was unser Dorf ausmacht – Geschichte und Gegenwart, Vereine, Unternehmen und Veranstaltungen, Höfe und Häuser, Persönlichkeiten, Bräuche, Natur, Wirtschaft und Alltagsleben. Von alten Überlieferungen bis zu aktuellen Projekten entsteht hier ein lebendiges Nachschlagewerk über Peisching – umfassend, sorgfältig dokumentiert und ständig wachsend.
Ein Dorf. Ein Wissen. Für alle.
Peisching….
Heute fahren zig Fahrzeuge der Bäckerei von Robert Schlief quer durch den Bezirk und machen vor Betrieben und Schulen im Bezirk Halt, damit sich jeder Arbeitnehmer und Schüler sein Frühstücksgebäck kaufen kann. Das erste Auslieferfahrzeug war deutlich kleiner. Der Peischinger Bäcker hat es aber – aus nostalgischen Gründen – wieder reaktiviert. Und das alte „Stangl Puch“ MS50 A Automatik, Baujahr 1967, läuft. „Damit habe ich das Erntedankfest in Peisching beliefert“, so Schlief.
Bereits im 12. Jahrhundert dürfte in Peisching eine Burg errichtet worden sein. 1345 kaufte Herzog Albrecht II. das feste Haus und verschenkte es später an die Lichtenberger. Der Magistrat Wr.Neustadt kaufte 1380 den Besitz von Niklas und Stefan von Lichtenberg. Die Stadt Wr.Neustadt war bis 1648 der Eigentümer.
Die nachfolgenden Besitzer waren Christoph Adolf Teufel, Georg Holzner und Adam Werner. An der Abteilungsstelle des Kehrbaches aus der Schwarza stand der befestigte Turm, der die wichtige Aufgabe hatte, das Wasserwerk zu sichern, das die Stadt- und Burggräben von Wr.Neustadt speiste.
Dem Turm kam natürlich im Falle einer Belagerung von Wr.Neustadt eine besonders wichtige Stellung zu, da er für die Verteidigungsfähigkeit dieser Stadt mitverantwortlich war (Sicherung der Wasserversorgung der Gräben).
Wahrscheinlich wurde einst das feste Haus zu diesem Turm umgebaut, der mitten im Ort lag. Heute ist diese Anlage leider verschwunden.
Aus diesen Gründen war der Name unseres Gasthauses bis zum 19. Jahrhundert „Gasthaus zum roten Turm“.
Familie Beisteiner führt nun schon in der fünften Generation in traditioneller Art die bodenständige Küche fort.
Wir wünschen uns, dass Sie sich bei uns wohl fühlen und freuen uns stets über Ihren Besuch.
Am heutigen Festtag wollen wir mit Freude und Dankbarkeit auf die Festmesse letzten Sonntag, dem 16.11.25, zurückdenken. Wir haben nicht nur unsere Kirchenpatronin, die hl. Elisabeth, gefeiert, sondern in Dankbarkeit und Ehrfurcht auf 120-Jahre Elisabethkirche in Peisching zurückgeblickt. Vor dem Segen gab Mag. Stefan Summer Einblick in die Historie des Ortes und der Kirche. Nach der Messe gab es ein gemütliches Beisammensein. Ein Dank allen, die das Fest mitgestaltet haben, ein Dank auch besonders an Herta Eibl für ihren treuen Dienst an der Kirche und bei jeder Messe – natürlich wollen auch nicht unsere Minis vergessen!
In Peisching fühlt sich Meister Adebar seit Jahren heimisch. Nun nistet der Storch wieder gegenüber des Dorfwirtshauses.
Die Freude in Peisching über den gefiederten Besuch ist riesengroß. Schließlich gehört der Storch ebenso zur Neunkirchner Katastralgemeinde wie das berühmte Storchenschnitzel des Dorfwirtshauses (das im übrigen KEIN Storchenschnitzel ist 😉).
Der Storch nistet am Schlauchturm der Feuerwehr und lässt sich sehr gut von der gegenüberliegenden Straßenseite beobachten.